Unsere Geschichte

  •  - 1872

    Johannes Holderegger-Preisig (1839-1902) erwirbt ein Anwesen in Zweibrücken, Gais. Holderegger, der sich der Grobstickerei widmete, errichtete darauf eine Fabrik mit Sticksaal.

  •  - 1877

    Johannes Holderegger gründet mit Jakob Willi-Fitze (1839-1912) und Arnold Mösli-Holderegger (1845-1897) die Zwirnerei Zweibrücken in Gais. Bis 1889 wurden Geschirrfäden, Nähfäden und Stickgarne hergestellt. Der Geschäftssitz befand sich an der Schützengasse 9 in St.Gallen. Nach Stillegung des Betriebes wandte sich Holderegger der Ausrüstung von Stickereien zu.

  •  - 1901

    Das Färberei- und Appreturgeschäft wurde von Albert Tobler und Hermann Koller-Menet (1874-1958) übernommen. Als Tobler 1906 ausschied, führte Koller den Betrieb alleine weiter. Daneben widmete er sich auch noch der Landwirtschaft und galt als geschickter Viehhändler.

  •  - 1921

    Ein Brand im vorderen Gebäude des Komplexes richtete beträchtlichen Schaden an.

  •  - 1931

    Eine weitere Bewährungsprobe stand bevor. Starke Umsatzrückgänge machten dem Betrieb zu schaffen. Erst in den Nachkriegsjahren zog die Nachfrage wieder kräftig und langfristig an.

  •  - 1951

    Bis ins hohe Alter stand Hermann Koller selbst an der Spitze des Unternehmens, welches 1951 in die Aktiengesellschaft Hermann Koller AG umgewandelt wurde. Als der Patron 1958 verstarb, ging die Leitung an Walter Graf.

  •  - 1959

    Das Kerngeschäft der Hermann Koller AG war, ist und bleibt die Veredlung von St.Galler- und Aetzstickereien. Den Markt-Veränderungen hat man sich stets gestellt und ist dadurch fit geblieben. Laufend wurden neue Verfahren entwickelt, so dass man heute weltweit zu einem der wenigen Betrieben zählt, welche im Stickerei-Bereich alle heute bekannten Aetz-Verfahren beherrschen.

  •  - 1960

    Eintritt von Herrn Heinz Schläpfer in das Unternehmen, dem späteren Geschäftsführer der Hermann Koller AG und Stiftungsrat der Hermann Koller-Stiftung.

  •  - 1970

    Übernahme des Aetzerei- und Färberei-Betriebs von Herrn Hans Spahni, St. Gallen. Der Chemiker tritt dem Verwaltungsrat bei.

  •  - 1972

    Verbesserte Rentabilität der Bleicherei durch die Anschaffung eines Spannrahmens. Ein wichtiger Schritt Richtung Industrialisierung des Betriebs ist damit vollzogen.

  •  - 1978

    Dem geplanten Erweiterungsbau wird zugestimmt, was die Weiterentwicklung enorm vorantreibt. Ein zweiter Spannrahmen wird angeschafft.

  •  - 1989

    Die Firma König AG wird beauftragt, eine Studie zur Schadstoff-Reduktion auszuarbeiten. Der Sanierungsvorschlag wird von den Umweltschutzbehörden begrüsst und umgesetzt.

  •  - 1992

    Der Hochkamin auf dem Firmengelände wird saniert. Die Heizanlage wird von Schweröl auf Propangas umgestellt. Der CO2-Ausstoss konnte somit stark reduziert werden.

  •  - 1990

    Anschaffung eines Kontinuetumblers kombiniert mit einem Spannrahmen.

  •  - 2001

    Hermann Koller AG feiert das 100-Jahr-Jubiläum. Start zum Erweiterungsbau.

  •  - 2002

    Der Erweiterungsbau ist geschafft. Jetzt sind die Weichen gestellt, um allen Anforderungen an Spitzenqualität gerecht zu werden, wenn es um Veredelung von Aetz-Stickereien geht.

  •  - 2003

    Einstieg in die Veredlung von Wollgarnen für die Teppichindustrie und Wolle/Seide für den amerikanischen Handstrick-Markt.

  •  - 2006

    Joint Venture in China mit zwei Stickerei-Partnern aus der Ostschweiz.

  •  - 2011

    Übernahme der Geschäftstätigkeit der Scherlerei Schubiger AG, St. Gallen.

  •  - 2012

    Übernahme des Teppichreinigungs- und Veredlungsgeschäfts der Knecht GmbH, Speicher.